
Zum Glück selten genutzt und doch mit das wichtigste für unterwegs: Ein Outdoor – Erste Hilfe Set. Was man beim Wandern, Trekking und Bikepacking mitnehmen sollte, wie man es verpackt und was es sonst noch zu beachten gibt.
- 1 Erste Hilfe Set beim Trekking & Wandern
- 2 Vorbereitung auf Notfälle beim Trekking
- 3 Outdoor‑Notruf: Notrufnummern & richtiges Absetzen eines Notrufs
- 4 Digitale Helfer: Die wichtigsten Notfall‑Apps für Outdoor & Trekking
- 5 Notsignale & Kommunikation in der Natur
- 6 Häufige Fragen zu Erste Hilfe & Notfällen beim Trekking
- 7 Fazit: So stellst du dein perfektes Erste Hilfe Set fürs Trekking zusammen
Wichtig: Ein Erste-Hilfe Set muss immer zur jeweiligen Tour und den Tourmitgliedern passen!
Ein gewisses „Basis-Set“ ist bei mir immer gleich, aber je nach Gebiet, Schwierigkeitsgrad oder auch Vorerkrankungen und Allergien der Tourmitglieder kann das Set auch variieren.
Erste Hilfe Set beim Trekking & Wandern
Inhalt für Outdoor-Touren
Auch wer für die Basis zu einem fertigen Outdoor-Erste-Hilfe-Set greift, sollte den Inhalt immer an seine eigenen Bedarfe und die erwarteten Risiken auf der Tour anpassen. Ich habe mir daher ein kleines Set zusammengestellt das als Grundset auf alle Touren mitkommt das ich dann je nach Tour bei Bedarf noch ergänze.
Basis-Set:
- Pflaster in unterschiedlichen Größen (ggf. Hypoallergen, viele Menschen haben eine Pflasterallergie)
- Verbandspäckchen (klein+groß)
- Schere und Pinzette (Swisscard)
- selbsthaftende Binde zur (Gelenk-)Stabilisierung
- Tape oder Heftpflaster
- Wunddesinfektionsmittel (Minifläschchen oder Alkoholpads)
- Schmerzmittel (z.B. Ibuprofen, ASS oder Paracetamol)
- Wund- und Heilsalbe
- Biwaksack aus Alu (Ersatz für Rettungsdecke, separat verpackt)
- Signalpfeife
- Notfalllicht (wird durch eure Stirnlampe ersetzt wenn die Stromversorgung sichergestellt ist)
- Liste mit lokalen Notrufnummern
- bei mehreren Personen:
- Einmalhandschuhe (nur zum Selbstschutz, sind nicht steril!)
- Dreiecktuch und Wundauflage
Auf Solotouren wiegt mein ganzes Erste Hilfe Set aktuell inkl. Packtasche mit diesem Inhalt nur 104g + 108g für den Biwaksack (zzgl. Stirnlampe). Bei Touren mit mehreren Personen wird das Set dann ggf. noch erweitert.
Optional je nach Tourengebiet und Tourdauer:
- Mittel gegen Übelkeit
- Mittel gegen Durchfall
- Insektenschutzmittel
- Zeckenzange
- Breitband-Antibiotikum (in Rücksprache mit dem Hausarzt und nur bei zivilisationsfernen Gebieten)
- Entkeimungsmittel zur Wasseraufbereitung
- …
Zusätzlich je nach Tourcharakter:
- Samsplint / Alu-Polsterschiene (z.B. wenn das Risiko für Knochenbrüche steigt, große Gruppen, unwegsames Gelände, Expeditionen)
- Dreiecktuch, Wundauflagen und weitere Verbandspäckchen (z.B. beim Bikepacking oder Bergtouren wg. der erhöhten Gefahr)
Optional je nach persönlichem Bedarf
- Medikamente für bekannte gesundheitliche Einschränkungen / chronische Krankheiten, z.B.
- Antihistaminikum bei Allergien
- Blasenpflaster (wobei meiner Meinung nach dann entweder die falschen Socken und / oder die falschen Schuhe gewählt wurden)
- …
Welche Tasche ist für das Erste-Hife-Set beim Wandern geeignet?
Der Packbeutel als eigener Abschnitt? Ja! Wir sind schließlich Outdoor unterwegs und da ist ein beschädigtes oder nasses Erste Hilfe Set nicht wirklich sinnvoll. Bei allem Streben nach Gewichtsreduzierung wie beim Ultraleicht-Trekking, bei der Ersten Hilfe geht erstmal Sicherheit vor.
Ein Erste-Hilfe Set sollte immer wasserdicht, robust und am besten für jeden leicht erkennbar sein. Das Volumen variiert je nach Inhalt zwischen 0,5-1l.
Tipp: besorge dir leichte wasserdichte Erste-Hilfe Drybags, rot, mit fertiger Beschriftung und bestücke das Set selbst.
Noch leichter geht es mit verschiedenen wasserdichten Hüllen mit manueller Beschriftung oder Aufklebern:
- Zip-Lock-Beutel (mit Abstrichen in der Robustheit, muss ggf. regelmäßig ausgetauscht werden; 5g)
- Smartphone-Hüllen
- wasserdichte Packbeutel
Beschaffung und Pflege
Fertige Erste-Hilfe Sets gibt es im Handel en masse. Meist sind sie aber nicht für deinen eigenen Bedarf befüllt. Am besten suchst du dir einfach eine robuste, leichte und wasserdichte Erste-Hilfe Tasche und bestückst es dann einfach selbst.
Tipp: Alles was du für Dein Outdoor – Erste Hilfe Set benötigst bekommst du im Versandhandel oder in deiner Apotheke auch in kleinsten Mengen zu günstigen Preisen!
Beispiele :
- Alkoholpads zum Desinfizieren: 0,03 € / Stk.
- Alkohl-Tinktur zum Desinfizieren: 1,50 € / 6ml
- Wund- und Heilsalbe; 1,60 € / 3,5g
- …
Damit immer alles einsatzbereit ist prüft man die Haltbarkeit des Sets am besten mind. einmal im Jahr. Damit wir das nicht vergessen setzen wir uns einfach einen Serientermin zum Jahreswechsel in den Kalender. Hier haben die meisten von uns genug Zeit ggf. bald ablaufende Teile auszuwechseln.
Vorbereitung auf Notfälle beim Trekking
Das beste Erste Hilfe Set hilft nichts wenn man es im Notfall beim Wandern oder anderen Outdoor-Aktivitäten nicht benutzen kann, die lokale Notrufnummer nicht kennt oder sich nicht verständlich machen kann…
Vorbereitung auf den Erste Hilfe Fall
- Frischt regelmäßig eure Erste-Hilfe Fähigkeiten auf. Wer mag kann dazu auch einen richtigen Outdoor-Erste Hilfe Kurs besuchen. Hier wird dann speziell auf outdoorspezifische Notfälle eingegangen, die „Basics“ sollten aber natürlich trotzdem nicht fehlen.
- Macht euch mit dem richtigen Verhalten im Notfall vertraut. Eine schöne Zusammenfassung findet ihr z.B. auf der Seite zur Ersten Hilfe am Berg des DAV. Für unterwegs könnt ihr euch ein pdf des DAV mit den wichtigsten Erste-Hilfe Maßnahmen auf dem Handy abspeichern.
- Macht euch mit dem persönlichen Gesundheitsinfos jedes Gruppenmitgliedes und dem Umgang im Notfall damit vertraut. Dazu gehören u.a. Allergien, Unverträglichkeiten, regelmäßig benötigte Medikamente, bekannte Krankheiten und Blutgruppe.
- Frischt eure Impfungen auf und prüft ob ihr für euer Tourgebiet vielleicht sogar eine neue Impfung braucht.
- Prüft die Netzabdeckung in eurem Tourengebiet. Wenn ihr kein Netz haben werdet, überlegt euch einen Notfallplan (z.B. satellitengestützte Notrufsender, Notsignale)
- Speichert euch die lokalen Notrufnummern mit Landesvorwahl im Handy unter „AA“ (z.B. AA Bergrettung) ein. So müsst nicht lange suchen. Der direkte Weg über lokale Rettungsdienste spart im Notfall Zeit zumal die lokalen Leitstellen auch ortskundiger sind.
- Installiert die passende Notfall-App für euer Tourgebiet.
- Lernt die wichtigsten Vokabeln für einen Notruf in Englisch und bei Bedarf auch in Landessprache.
Tipp: Diese und weitere Checkpunkte zur Vorbereitung deiner Trekkingtour findest du auch im Tourplaner der Trekking-Tools!
Outdoor‑Notruf: Notrufnummern & richtiges Absetzen eines Notrufs
Europaweit gilt die 112 als Notrufnummer: in allen EU-Mitgliedstaaten; zusätzlich Schweiz, Norwegen, Großbritannien, Liechtenstein, Island, Türkei, Ukraine
In vielen Regionen gibt es darüber hinaus aber auch regionale Nummern, z.B. zu Bergrettungen, die ggf. noch schneller und spezifischer helfen können:
| Land | Nummer |
|---|---|
| Österreich | 140 |
| Österreich – Vorarlberg | 144 |
| Schweiz | 1414 |
| Schweiz – Wallis | 144 |
| Liechtenstein | 117 |
| Frankreich | 15 |
| Norwegen | 113 |
Gut zu wissen: bei einem Notruf über die 112 wird in Deutschland und der EU die Position meist automatisch an die Leitstelle übermittelt. (Das Smartphone aktiviert dafür selbstständig GPS.)
Wichtige Angaben beim Notruf:
- Wo ist es geschehen? – Genaue Angaben des Unfallortes (Koordinaten, Gelände, Wetter)
- Was ist geschehen? – Beschreibung des Unfallhergangs
- Wieviel Verletzte? – Angabe der Anzahl von Verletzten
- Welche Art von Verletzungen? – Besonders lebensdrohende Zustände schildern
- Wer meldet den Unfall? Angabe des eigenen Namens mit Rückrufmöglichkeit
Digitale Helfer: Die wichtigsten Notfall‑Apps für Outdoor & Trekking
In Tourgebieten mit gutem Netzempfang können Apps helfen noch schneller und noch bessere Hilfe zu erhalten – im Notfall dank Standortübermittlung, direkter Verbindung und Notfallpass, aber auch wenn du einfach nur vorsorglich einen Arzt aufsuchen oder lokale Informationen zu Gesundheitsthemen suchst.
EchoSOS – die allgemeine Notrufapp mit Notfallpass
Über die App EchoSOS werden euch in über 130 Ländern immer die Notrufnummern für euren aktuellen Standort angezeigt. Bei einem Anruf über die App werden gleichzeitig eure Koordinaten direkt an einen Server für die Rettungsdienste gesendet. Die können eure Position dann mit eurer Handynummer sofort auf der Karte sehen.
- EchoSOS-App Startseite
- EchoSOS-App Einstellungen
- EchoSOS-App Notfallpass
Zusätzlich könnt ihr direkt einen Notfallpass mit euren wichtigsten medizinischen Informationen und Notfallkontakte für die Rettungskräfte hinterlegen.
Lokale Rettungsapps
In vielen Ländern und Regionen gibt es spezielle Rettungs- und Notfallapps. Mit diesen kann man direkt einen Notruf mit Standortübermittlung zu den lokalen Rettungsstellen starten. Zusätzlich gibt es oft auch noch Anzeigeoptionen für weitere Hilfsangebote wie z.B. Arztpraxen, Krankenhäuser oder Defribilator-Standorte.
- SOS-EU-Alp
- 112 Suomi (Finnland)
- Hjelp 113 (Norwegen)
Wander-Apps mit Trackingfunktion
Viele Wander‑Apps ermöglichen es, eine Tracking‑Funktion zu aktivieren. Dabei wird eure Position automatisch oder manuell gespeichert und – je nach App – an hinterlegte Kontakte übermittelt. Wenn ihr überfällig seid und euch nicht mehr selbst melden könnt, wissen eure Notfallkontakte so, wo ihr zuletzt unterwegs wart und in welche Richtung ihr euch bewegt habt.
- OSMand Standort teilen
- Locus-Map: Standort-Tracking und Teilen
- Locus-Map: Standortmitteilung
Wander-Apps mit Tracking-Funktion können helfen, selbst wenn ihr selbst überfällig seid und keinen Notruf mehr absetzen könnt.
Notsignale & Kommunikation in der Natur
SOS – Signal
Das SOS-Signal ist ein internationales Notsignal. Dabei steht SOS für „save our souls“ oder „save our ship“. Für den SOS-Notruf werden Morsezeichen verwendet wobei das Signal am besten akustisch (Signalpfeife) oder optisch (Nachts mit Licht, tags z.B. mit Spiegel oder durch Winken) abgesetzt wird.
Die Zeichen werde dabei ohne Pause direkt hintereinander gesendet, hat man 3x das komplette SOS-Signal wiederholt (· · · − − − · · · · · · − − − · · · · · · − − − · · ·) kann man eine Pause einlegen. Im Notfall das Signal im Idealfall bis zum Eintreffen der Helfer mit kurzen Abständen aufrechterhalten. – das erleichtert den Rettungskräften dich zu schnell zu finden.
Alpines Notsignal
Wenn in den Alpen, z.B. auf einer Hüttentour oder einer Alpenüberquerung, keine Chance auf das Absetzen eines Notrufes mit dem Handy besteht kommt das alpine Notsignal zum Einsatz. Analog zum SOS-Signal kann es akustisch (Signalpfeife) oder optisch abgesetzt werden.
Das Notsignal sind 6 Zeichen innerhalb von einer Minute gefolgt von einer Minute Pause, als Antwort folgen 3 Zeichen innerhalb einer Minute gefolgt von einer Minute Pause. Das ganze dann nach der Pause wieder von vorne.
Nach einer Antwort solltet ihr das Signal bis zum Eintreffen der Rettungsmannschaft weiter aufrechterhalten. So seid ihr leichter auffindbar da ihr ihr mit dem Signal ja auch euren Standort markiert.
Häufige Fragen zu Erste Hilfe & Notfällen beim Trekking
Was hilft gegen Blasen beim Wandern – und wie kann ich sie vermeiden?
Blasen entstehen meist durch Reibung, Feuchtigkeit und schlecht sitzendes Schuhwerk. Vorbeugend helfen gut eingelaufene Wanderschuhe, passende Wandersocken (am besten doppellagig) und Fußpuder oder Hirschtalg gegen Feuchtigkeit. Besonders empfindliche Stellen kannst du schon vor der Tour mit Blasenpflaster oder Tape abkleben. Falls doch eine Blase entsteht: nicht sofort aufstechen, sondern mit sterilem Blasenpflaster abdecken und trocken halten.
Was tun bei einem Gewitter in den Bergen?
Suche sofort Schutz, möglichst unter einer Felswand oder in Mulden – niemals unter Bäumen oder exponierten Punkten wie Graten oder Gipfeln. Setze dich in die Hocke, Füße eng zusammen, Rucksack unter dir – so minimierst du Bodenspannung. Meide Wasserläufe, Metall und Zelte mit Metallgestänge. Wenn du in der Zivilisation bist, bist du in der Nähe von hohen Metallmasten, unter Freileitungen oder unter einem überhängenden Dach eines Gebäudes gegen den direkten Blitzschlag geschützt. [Quelle]
Wie rufe ich Hilfe im Ausland?
Am besten informierst du dich immer schon vor deiner Tour über die Notrufnummern in deinem Tourgebiet und speicherst die Nummer prominent unter „AA-Rettungsdienst XY“ (damit sie immer ganz oben im Adressbuch zu finden ist) ab. Europaweit gilt die 112 als Notrufnummer, in vielen Regionen gibt es darüber hinaus aber auch regionale Nummern die ggf. noch schneller und spezifischer helfen können.
Für einige Länder findest du die nummer etwas weiter oben im Abschnitt Notrufnummern in Europa.
Was mache ich, wenn ich mich verirrt habe?
Wenn du dich beim Wandern verirrt hast, solltest du zunächst sofort anhalten und deinen Standort prüfen – am besten mithilfe von GPS, Wander-App, Karte oder Kompass. Vermeide es, planlos weiterzugehen, da das die Orientierung zusätzlich erschwert. Versuche stattdessen, sichtbare Orientierungshilfen wie markierte Wege, Schilder oder Wasserläufe zu nutzen, um dich systematisch zu orientieren.
Falls du dich nicht mehr zurechtfindest, ist es besser, an einem auffälligen Ort zu bleiben und aktiv Notsignale zu senden.
Wie rufe ich Hilfe ohne Netz und Handyempfang?
Bewege dich langsam in freie Lagen. Wechsle dabei immer wieder von Flugmodus an/aus und versuche damit die SIM-Karte neu im Netz zu registrieren. Achte dabei aber auch den Stromverbrauch, die Netzsuche kann schnell den Akku leerziehen. Sende alpine Notsignale (6x pro Minute, dann Pause). Dafür kannst du reflektierende Gegenstände, deine Lampe oder Rauch als Sichtzeichen verwenden.
Wie kann ich selbst für meine Sicherheit bei Solo-Touren vorbeugen?
Bei Solotouren ist die richtige Vorbereitung und Tourenauswahl ein wichtiger Baustein zur eigenen Sicherheit. Es müssen alleine nicht die schwierigsten Touren sein, dein Erste-Hilfe Set kannst du selbst auch alleine anwenden, die Notrufnummern sind eingespeichert und deine Route ist natürlich bei Freunden oder Familie hinterlegt. Ein Smartphone mit Rettungsapps und in abgelegenen Gebieten ein GPS-Notfallsender beschleunigt die Rettungskette im Notfall. Dazu vereinbarst du regelmäßige Standortmitteilungen damit die Rettung von alleine started wenn du überfällig bist.
Mehr zum Thema findest du hier: Alleine wandern: 11 Tipps für unvergessliche Solo-Touren
Was tun bei einem Bienenstich oder Wespenstich beim Wandern?
Entferne den Stachel möglichst schnell – idealerweise mit einer Pinzette oder deinen Fingernägeln. Achte dabei darauf, nicht auf den kleinen Giftsack zu drücken, da sonst mehr Gift in die Haut gelangen kann. Kühle anschließend die Einstichstelle mit kalten Umschlägen oder Kühlpacks. Bei allergischen Reaktionen (Atemnot, Schwindel) oder Stichen im Mund-/Halsbereich sofort den Notruf 112 rufen.
Quelle: DRK – Insektenstiche: Erste Hilfe bei Bienen- und Wespenstichen
Fazit: So stellst du dein perfektes Erste Hilfe Set fürs Trekking zusammen
Ein Outdoor Erste Hilfe Set fürs Wandern, Trekking oder Bikepacking kostet weniger als 20 € und wiegt gerade mal um die 100g. Kein Grund also es zu Hause zu lassen oder es bei allem Drang zur Gewichtsreduzierung einzusparen.
Tipp: Ein Outdoor‑Erste‑Hilfe‑Kurs ist eine super Gelegenheit, die wichtigsten Handgriffe mit deiner Notfall-Ausrüstung in Ruhe zu üben.
Auch wenn ich aus meinem Erste Hilfe Set bisher nur die Pflaster benötigt habe gehört es zu meiner Standard-Ausrüstung beim Trekking. Dabei variiere ich die Bestückung des Sets je nach Tour, Tourengebiet und Mitstreitern und so kann für manche Touren auch mal mehr sinnvoll sein. Je nach Tourgebiet lohnt es sich, das Erste-Hilfe Set noch mit einer Notfall-App und einer App zum Standort-Tracking zur erweitern.
Für deine Tour solltest du es genauso machen – die Gefahren abschätzen, ggf. auch einfach mal deinen Arzt befragen und dein Set mit deinen Tourpartnern gemeinsam abstimmen.
Gut vorbereitet wünsche ich euch dass ihr euer Erste-Hilfe Set am Ende aber gar nicht erst brauchen werdet. 😉












