Frankenalb Panoramaweg

Frankenalb-Panoramaweg

Der Frankenalb Panoramaweg: Trekking im östlichen Mittelfranken. Etappen, Karte und GPX-Track. Man muss nicht immer weit reisen…

Tourbeschreibung

GPS-Track und Karte

Frankenalb-Panoramaweg-Karte

Karte und GPS-Track Frankenalb – Panoramaweg

Toursteckbrief

  • Strecke: 51,5 km
  • Höhenmeter: ± 1.600 m
  • Start: Burgruine Lichtenegg
  • Ende: Förrenbach
  • Anreise: mit dem Rufbus Linie 76 von Amberg nach Lichtenegg
  • Rückreise: mit Linie 334 von Förrenbach nach Hersbruck, von hier weiter mit der Bahn; keine Direktverbindung zurück nach Lichtenegg
  • Markierung: roter senkrechter Strich auf goldgelbem Grund, früher hieß der Weg „Ulrich-von-Königstein-Weg“
  • Wegbeschaffenheit: teils naturbelassene Wege, teils Flurwege, rund um die Ortschaften asphaltiert oder gepflastert
  • Beste Jahreszeit: März-Oktober
  • Übernachten: keine Zeltplätze am Weg, daher nur biwakieren
  • Trinkwasser: kaum Trinkwasserquellen am Weg, am besten bei öffentlichen Einrichtungen und Anwohnern auffüllen

Karten

Papierkarten

  • Hersbrucker Land in der Frankenalb, Kompass 172, 1:50.000
  • Nürnberger Land (Frankenalb), UK 50-18, 1:50.000

OSM-Karten

Etappen

Wegmarkierung Frankenalb-Panoramaweg

Wegmarkierung Frankenalb Panoramaweg

  • Burgruine Lichtenegg – Houbirg – Happurg – Jugnfernsprung (↑ 720m  ↓ 700m → 16,5km ∅ 6h)
  • Jungfernsprung – Engelthal – Buchenberg – Keilberg (↑ 620m ↓ 630m → 19km ∅ 6,5h)
  • Keilberg – Förrenbach (↑ 550m ↓ 570m → 15,8km ∅ 5,5h)

Bei guter Kondition ist der Frankenalb Panoramaweg auch in 2 Tagen gut machbar. Dann würde ich entweder hinter Engelthal im Wald oder, besser, nach dem Aufstieg zum Buchenberg einen Schlafplatz suchen. Wenn die Quelle nicht im Sommer versiegt ist kannst Du dann am nächsten Morgen an der steinernen Rinne auch gleich Deine Wasservorräte auffüllen.

(Keine Gewähr auf Trinkwasser an der steinernen Rinne! Gegebenenfalls entsprechend filtern bzw. chemisch aufbereiten)

Erfahrungen

Auf dem Frankenalb-Panoramaweg wechseln sich entgegen dem Namen weite Aussichten mit dunklen Quellgebieten und dichten Wäldern ab. Das ist nicht schlimm, überrascht aber bei dem Namen ein wenig. Dabei kommt man an den Steigungen auch schon mal ins Schwitzen während man auf den Abschnitten der Hochplateaus auch viele ebene Abschnitte wiederfindet. Mal geht es dabei durch dichten Buchen- oder Mischwald, mal zwischen Feldern entlang.

Highlights im nördlichen Abschnitt sind die vielen Felsformationen wie der Hohle Fels, der Ausblick auf den Happurger Stausee, die Johannesburg (eine mehrere hundert Meter lange steile Felsformation) und die Burgruine Lichtenegg. Im südlichen Teil das Kleinod der Steinernen Rinne oder die Keilbergkapalle an der am zweiten Juli im Sonntag eine Kirchweih mitten im Wald auf dem Keilberg stattfindet.

Wer noch einen kleinen Abstecher machen mag sollte abweichend zur offiziellen Wegführung auch noch den kleinen Aufstieg auf den Hochberg, mit 620m immerhin der zweithöchste „Berg“ im östlichen Mittelfranken, unternehmen. Eine Aussicht gibt es hier zwar nicht zu sehen, aber ein archäologischer Rundweg informiert hier über die keltische Geschichte in dieser Gegend. Auf dem Gipfel war früher die Oberburg bevor die Kelten ihren Lebensmittelpunkt vermutlich an die Houbirg beim Hohlen Fels verlagert haben.

Besonders reizvoll ist der Weg im Frühjahr während der Obstblüte und im Herbst wenn sich die vielen Laubbäume in den schönsten Rottönen zeigen.

Fazit

Der Frankenalb Panoramaweg ist eine schöne Tour für ein verlängertes Wochenende – auch wenn der Name für meinen Geschmack ein wenig zu viel Panorama verspricht. 😉

Da er überwiegend durch bewaldetes Gebiet verläuft wird die Aussicht naturgemäß selbst bei kahlen Bäumen im Frühjahr den größten Teil des Weges eingeschränkt, schöne Ausblicke gibt es aber natürlich dennoch immer wieder. Und wenn es mal keine Ausblicke gibt finden sich oft genug direkt am Wegesrand schöne typische fränkische Felsformationen und Sehenswürdigkeiten wie die Johannesburg oder die Steinerne Rinne bei Engelthal. Auf jeden Fall eine schöne Tour und sicher auch eine tolle Tour zum Trekking-Training für länge Touren.

 

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