
Wandern auf dem Burren Way: Karstlandschaft, schroffe Felsen, weite Ausblicke und Stille im Westen Irlands.
Überblick & Tourbeschreibung
Der Burren Way ist eine schöne Wander- und Trekkingroute durch Irlands einzigartige Kalksteinlandschaft. Er lässt sich in verschiedenen Varianten planen und bietet spektakuläre Highlights wie die Cliffs of Moher sowie zahlreiche prähistorische Stätten. Wildcamping ist reizvoll, aber rechtlich heikel und erfordert Rücksichtnahme und meist die Erlaubnis von Landbesitzern.
Die Landschaft des The Burren wirkt auf den ersten Blick karg und fast mondähnlich. Weite Flächen aus grauem Kalkstein, durchzogen von tiefen Rissen und Spalten – sogenannten „Clints and Grikes“ – prägen das Bild. Das Besondere: In den geschützten Felsspalten herrschen eigene Mikroklimata. So wachsen hier arktisch-alpine Pflanzen neben mediterranen Arten – eine in Europa nahezu einzigartige Kombination.
GPS-Track und Karte
Karte: © OpenStreetMap Mitwirkende
Papierkarten
- Ordnance Survey 51 und 57
OSM-Karten
- Freizeitkarte
- OSM Topo
- OpenandroMap
Toursteckbrief & Eckdaten
| Strecke | ca. 114 km (inkl. Zuwege; Offiziell von Lahinch nach Corofin, ist aber problemlos in beide Richtungen begehbar.) |
|---|---|
| Höhenmeter | rund 2.500 m im Auf- und Abstieg (zahlreiche kleine Auf- und Abstiege über Kalkplateaus) |
| Start | Corofin |
| Ende | Lahinch |
| Anreise |
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| Rückreise |
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| Brennstoff-Bezug | Outdoor-Shops in Ennis, Limerick oder Galway |
| Markierung |
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| Wegbeschaffenheit |
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| Beste Jahreszeit |
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| Übernachten |
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| Trinkwasser |
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| Flyer | Offizielle Broschüre und Kartenmaterial über Discover Ireland oder lokale Tourist Offices erhältlich |
Wegmarkierung & Orientierung
Der Burren-Way ist mit dem in Irland üblichen gelben „Walking Man“-Symbol und Richtungspfeilen gut markiert.
Etappen
| Etappe | Route | Schwierigkeit | Aufstieg | Abstieg | Strecke | Dauer |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Corofin – Carran | einfach | 400 hm | 280 hm | 22,8 km | 6,5 h |
| 2 | Carran – Ballyvaughan | einfach | 420 hm | 540 hm | 33 km | 9,5 h |
| 3 | Ballyvaughan – Doolin | einfach | 550 hm | 540 hm | 30 km | 9 h |
| Var. 3.1 | Ballyvaughan – Fanore | mittel | 630 hm | 620 hm | 20,6 km | 6,5 h |
| Var. 3.2 | Fanore – Doolin | mittel | 300 hm | 300 hm | 14,7 km | 4,5 h |
| 4 | Doolin – Lahinch | mittel | 910 hm | 910 hm | 27,5 km | 9 h |
(Schwierigkeitsbewertung nach DAV-Wegekategorien und SAC Wanderskala, konditionell sind aber auch die einfachen Etappen anspruchsvoll!)
Übernachten & Versorgung
Wildcampen ist leider nur mit Erlaubnis des Eigentümers erlaubt. Schließlich sind auch hier weite Teile der Landschaft bewirtschaftet (Land- und vor allem auch Viehwirtschaft) und in Privatbesitz. Trinkwasser oberhalb von Bewirtschaftung aufzufüllen ist hier ebenfalls gar nicht so leicht. Ich selbst habe daher bei jeder Gelegenheit Leitungswasser aufgefüllt und das Wasser ansonsten immer gefiltert und zusätzlich chemisch aufbereitet.
Die einfachste Art am Burren-Way zu übernachten sind aber sicher die zahlreichen B&Bs und die Hostels. (Vor allem in der Ferienzeit auf jeden Fall rechtzeitig für die ganze Tour vorbuchen!)
Persönliche Erfahrungen & Tipps
Kurzentschlossen geht es nach Irland – entlang der Westküste verbinde ich einen Roadtrip mit mehreren mehrtägigen Wanderungen im Westen der Insel – eine gute Mischung aus unterwegs sein, an- und runterkommen.
Den Anfang macht der Burren Way. In Corofin übernachte ich auf einem Campingplatz und lasse mein Auto gegenüber stehen, während ich zu Fuß starte. Die erste Etappe führt noch viel über Straßen und durch Kulturlandschaft. Später wird es abwechslungsreicher: Feldwege, weite Karstflächen und Küstenabschnitte machen die Strecke deutlich reizvoller.
Einen Zeltplatz zu finden, ist allerdings nicht immer einfach. Das Land ist größtenteils bewirtschaftet und oft von hohen Hecken oder Steinmauern begrenzt. Mit etwas Geduld klappt es dennoch – und genau das gehört hier irgendwie dazu.
Was aber darüber hinaus bleibt: eine schöne abwechslungsreiche Landschaft mit einigen kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten.
- Dolmen am Burren Way
- 17th Century Stone-Fort Cahermacnaghten
- Cliffs of Moher
- O’Brien’s-Tower an den Cliffs of Moher
- Flora an den Cliffs of Moher
- Great Stalactite in der Doolin Cave
Fazit
Der Burren-Way ist eine abwechslungsreiche kurze Mehrtagestour an Irlands Westküste. Mit Zelt darf man ein wenig für geeignete Zeltplätze suchen und auch die Straßenabschnitte sind sicher ein kleiner Wermutstropfen. Dafür wird man aber mit toller Karstlandschaft, einigen historischen Sehenswürdigkeiten und den Cliffs of Moher belohnt.
Stille findet man vor allem abseits der Cliffs of Moher – schließlich sind die spektakulären Klippen bestens erschlossen und ziehen täglich zahlreiche Besucher an.









