Wanderung auf den Moysalen – wenn es die Schneelage zulässt

Das malerische Ende des Lonkanfjordes

Zum Einstieg eines Roadtrips durch die Lofoten bietet es sich an auf den Moysalen zu wandern. Wir haben es nur ein wenig zu früh versucht, es lag noch zu viel Schnee für diese anspruchsvolle Bergtour.

Karte und GPS-Track Moysalen

Karte und GPS-Track Moysalen

Karte und GPS-Track Moysalen (Kartendaten © 2018 Google)

Tourbeschreibung

Ausgangspunkt der Wanderung ist Kaljord am Nordufer des Lonkanfjordes. Von hier aus folgt man einige Kilometer dem Fjord, teils durch Birkenwälder, bis man sein Ende erreicht. Der eigentliche Aufstieg beginnt erst jetzt. Und der hat es in sich. In nur 6 Kilometern führt der Weg auf den 1262m hohen Moysalen. Dabei liegt die Steigung schon im unteren Teil über weite Teile bei mehr als 50%.

Wichtig ist es zu wissen, dass es sich hier wirklich nur um einen Pfad und keinen ausgebauten Wanderweg handelt. So ist der Pfad teilweise nur schlecht zu finden und die Markierungen waren auch eher spärlich. Das macht die Tour natürlich nochmal ein wenig Anspruchsvoller als sie ohnehin schon ist.

Birkenwald am Lonkanfjord

Birkenwald am Lonkanfjord

Ausblick bei ca. 300 Höhenmetern

Ausblick bei ca. 300 Höhenmetern

Mit jedem Höhenmeter gewinnt man natürlich auch an Aussicht und die Vorfreude auf einen Rundumblick vom Gipfel des Moysen auf die Vesterålen und die Lofoten steigt trotz der Mühen.

Und doch haben wir ihn nicht genießen können, den Rundumblick. Wir waren einfach mit Anfang Juli zu früh da. Ab ca. 600m ging es nur noch über Schnee weiter. Für erfahrene Bergsteiger mit entsprechender Ausrüstung vielleicht kein Problem, für uns aber war für hier und heute nicht an einen weiteren Aufstieg zu denken.

Bergpanorama bei ca. 400 Höhenmetern

Bergpanorama bei ca. 400 Höhenmetern

Restschnee schon bei ca. 400 Höhenmetern

Restschnee schon bei ca. 400 Höhenmetern – noch aber kein Problem

Fazit

Die Wanderung auf den Moysalen ist nicht ohne Grund im Velbinger als anspruchsvolle Bergwanderung beschrieben. Sie hat uns trotz des Tourabbruches Spaß gemacht und war ein schöner Einstieg in den Urlaub in dem noch einige andere Touren wie z.B. auf den Digermulkollen folgten.

An der Stelle kann ich nur jedem raten seine eigenen Grenzen zu kennen und lieber mal eine Tour nicht zu gehen oder eben auch mal umzukehren wenn es einfach nicht passt. Lieber sicher wieder zurück und noch viele weitere Touren als eine einzelne letzte leichtsinnige Tour!