Die großen vier

Ist der Rucksack zu schwer gilt es alles, wirklich alles, in seinem Rucksack auf die Probe zu stellen. Das größte Potential bieten dabei „Die großen vier“: Zelt, Rucksack, Schlafsack, Isomatte. Wie viel Gewicht im Rucksack ich gespart habe und was mir dabei wichtig ist…

Je nach Art und Jahreszeit der Tour variiere ich die großen vier. Es gibt nicht „die“ eine Ausrüstung für alles und bei allen Einsparungen im Gewicht steht Sicherheit und ausreichender Komfort für eine gute Regeneration immer noch im Vordergrund. Angefangen hat alles aber mit ein- und der selben Ausrüstung für alles…

Rucksack

Jahrelang war ich sehr zufrieden mit meinem Deuter Aircontact 55+10 Trekkingsrucksack. Er wog 2450g bevor ich ihn um einige für mich nutzlose Riemen erleicherte und ihn so auf ca. 2150g brachte. Für Hüttentouren bin ich lange Jahre auf den Deuter Futura 42 AC mit 1900g umgestiegen. Heute nutze ich für Trekkingtouren den Bergans Helium 55 und für Hüttentouren den Osprey Talon 22. Das ist aber nur möglich, weil ich dazu die gesamte Ausrüstung auf den Prüfstand gestellt und gewichtsoptimiert habe.

Schlafsack

Vom Kunstfaserschlafsack zum Daunenschlafsack. Ein Komfort- und Gewichtsgewinn. Mein absoluter Favorit für Skandinavien: Ajungilak Altitude 3-Season (gibt es so leider nicht mehr), für Hüttentouren der Seidenschlafsack von Frilufts.

Zelt

Nein, hier bin ich nicht wirklich leicht unterwegs. Ich besitze zwar ein Tarp, Hauptzelt ist aber das Hilleberg Unna. Bei schlechtem Wetter möchte ich einfach ein robustes geschlossenes Zelt um mich haben.

Isomatte

Schaumstoffmatte, selbstaufblasende Isomatte oder ultraleichte Luftkammermatte? Ich habe wie so viele alle Arten durch. Mein Favorit: Therm-A-Rest Neoair XLite

Fazit

Die schwersten Gegenstände hatte ich wohl nie gleichzeitig im Einsatz. Maximal haben die großen vier bei mir auf einer klassischen Trekkingtour in Skandinavien 8134g gewogen. Über die Jahre habe ich durch leichtere Ausrüstung einiges an Gewicht eingespart und liege nun bei 4636g (Helium 55, Ajungilak Altitude, Hilleberg Unna, TAR NeoAir), also 3498g weniger. Das größte Einsparungspotential liegt dabei ganz klar beim Zelt. Momentan steht das aber für Skandinavien nicht zur Debatte.

Was folgen wird ist eine Optimierung der Ausrüstung für warme Sommertouren. Das Unna ohne Innenzelt, dafür mit einer dünnen Folie als Groundsheet und mit dem leichten Sommerschlafsack. Zielgewicht gesamt <3250g. Mal sehen ob´s klappt.

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